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Aktuelles

„Wallfahrt zum Heiligen Matthias 2020“
leider wegen Corona entfallen

Unsere diesjährigen Trierwallfahrten sollten unter dem Leitwort „ Pilgerwege im Herzen“ aus dem Psalm 84 stattfinden. Dort heißt es: „Selig die Menschen, die Kraft finden in dir, die Pilgerwege im Herzen haben“. Bruder Athanasius hat sich im Herbst des letzten Jahres sicher nicht vorstellen können, wie zutreffend die Auswahl war, denn wegen des schrecklichen Coronavirus wurden alle Wallfahrten abgesagt und mussten zwangsläufig im Herzen stattfinden. Wie hatten wir uns darauf gefreut, auch in diesem Jahr den langen Weg durch die Eifel unter die Füße zu nehmen, bzw. mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die ersten Vorbereitungen waren bereits getroffen, die ersten Probewanderungen gelaufen, Wegänderungen ausgekundschaftet, als wir im März die Hiobsbotschaft erhielten, dass die Sternwanderung der St. Matthias-Bruderschaften nach Brüggen sowie alle Trierwallfahrten abgesagt waren. Hatten einzelne zunächst noch die Hoffnung, dass es vielleicht doch noch möglich sein könnte, allein oder in kleinen Gruppen zu pilgern, so mussten sie bald erkennen, dass mit der Zunahme der Zahl der Infizierten und den verschärften Abstandsregeln und Hotelschließungen auch die Hoffnung schwand. So trafen wir uns am Himmelfahrtstag zu einem Gottesdienst mit kleiner Teilnehmerzahl zum symbolischen Start unserer Pilgerfahrt.

Was hätte das für eine schöne Wallfahrt sein können. Selten war das Wetter während der gesamten zehn Tage so gut. Mit Freude wäre ich jeden Tag um 3:45 Uhr aufgestanden und noch im Dunklen losmarschiert. Mir fehlt das Erleben der Gemeinschaft, die aufmunternden Gespräche miteinander, die Freundlichkeit der Gastgeber bei unseren Pausen. Es gab in diesem Jahr kein Erwachen der Natur am frühen Morgen im Weissenseiffener Wald mit Hunderten von Vogelstimmen, kein Empfang durch die Fahrradpilger und unsere Matthiasgeschwister aus der Heimat bei der Ankunft an der Römerbrücke. Wie hätte ich es genossen, wenn sich nach der Ankunft in der Abtei die Eingangspforte hinter uns schließt und die Stille uns für zwei Tage umfängt. Wie vermisse ich die liebgewordenen Gewohnheiten bei unserer Pause in Trier, die Grillabende, die Runde am Lagerfeuer, das gemeinsame Frühstück nach endlich wieder durchgeschlafener Nacht, die Pilgergottesdienste, das gemeinsame Beten der Matthiaslitanei in der Krypta mit der SMB Helenabrunn, aber auch die anschließende Weinprobe im Pilgersaal, die Stadtbesichtigungen, die seltsamerweise immer in der Brasserie enden. Wie schön wäre es gewesen, an der Matthias-Stele bei Schwerfen den Blick über die rheinische Tiefebene schweifen zu lassen und die Eifel hinter uns zu lassen. So gerne wären wir zum 71. Mal auf dem Hof der Familie Ritz eingekehrt, nach dem Pilgergottesdienst bei Kaffee und Kuchen zusammengesessen und am Pfingstsamstag am Zoppenberg von Freunden und Verwandten empfangen worden. Aber hätte, wäre , könnte zählt nicht, es ist vorbei.

Es ist das erste Mal seit 1946, dass die SMB-Waldniel keine Fußwallfahrt nach Trier ausrichtet, und es wird auch hoffentlich eine Ausnahme bleiben. Freuen wir uns also auf das nächste Jahr.

Normalerweise werden bei unserer Generalversammlung am Pfingstmontag die Pilgerberichte vorgetragen. Heinz-Theo hat an jedem Pilgertag emails mit kurzen Meditationen versendet, welche nachfolgend unter der Rubrik Chronik anstelle des Pilgerberichts 2020 zu lesen sind.

Nachtrag: Trotz Corona haben sich einzelne Pilger auf den Weg nach Trier gemacht. Aus unserer SMB waren es Günter Buffen und Rudi Siegers, die per Fahrrad das Apostelgrab besucht haben.

Was gibt es Neues?

Wie St.Matthias nach Waldniel kam
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 1.8.2014
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Was machen eigentlich..... , wenn sie gerade mal nicht nach Trier pilgern?

Christian Mayer, unser langjähriger Mitpilger und Fahrer
Briefmarkensammler aus Passion



Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post von 19.5.2015
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Marianne und Helmut Henrix feiern am Samstag, 4.5.2013 ihre Goldhochzeit
Herzlichen Glückwunsch von allen Matthias-Geschwistern

Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 29.4.2013
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Heribert Schmitz, x-facher Fuß-und Fahrradpilger, der wahrscheinlich auch nach Trier schwimmen könnte.
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 6.4.2013
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Daniel Wenzel, unser Pilgerbruder von 2002,
bis 2007 Kaplan in St. Cornelius Dülken,
von Oktober 2007 bis Dezember 2010 Seelsorger in Jülich,
seit Januar 2011 Pfarrer in Gangelt
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 3.4.2013
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Uschi Spitzkowsky, unsere Extrem-Pilgerin, dreimal Compostela, jetzt Rom
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 3.8.2012
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