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Wallfahrt zum Heiligen Matthias 2018

Mit dem Jahreswort „Kommt und seht“ aus dem Johannesevangelium pilgerten im 370. Jahr ihres Bestehens wieder 16 Fußpilger und 15 Fahrradpilger der St. Matthias-Bruderschaft Waldniel zum Apostelgrab nach Trier. Am frühen Morgen des Himmelfahrttages fanden sich die Pilger nebst zahlreichen Angehörigen und Freunden sich zur Aussendungsmesse, zelebriert von Pfarrer Aymanns, Diakon Aymanns senior und dem evangelischen Pfarrer Arne Thummes ein.

Da sich bei den Fußpilgern kein führender Brudermeister gefunden hatte, wurden die Aufgaben auf alle Schultern verteilt, d. h. für die Gestaltung der einzelnen Pilgertage, Gebete und Meditationen sowie das Einhalten des Zeitplans war jeden Tag ein Anderer verantwortlich. Die Wetterprognose für den Hinweg war nicht so gut. Dennoch blieben bis auf einen kurzen Regenguss im Rickelrather Feld die Schirme geschlossen. Es war überwiegend bewölkt und kühl, ein krasser Unterschied gegenüber der Hitze der vergangenen Tage, aber zum Pilgern ideal. Nach dem Erfolg mit dem eintägigen Probepilgern im Vorjahr, hatten wir auch in diesem Jahr eine Pilgerin in unseren Reihen, die uns bis Niederzier begleitete und sich am Ziel durchaus vorstellen konnte, im nächsten Jahr die volle Distanz bis Trier zu laufen. Von den sieben Probepilgern des Vorjahres hatte sich Carmen D. entschlossen, die Hin- und Rücktour zu gehen.

In Tagesmärschen von jeweils mehr als 50 km erreichten wir unsere Tagesziele Niederzier, Eiserfey, Büdesheim und wurden am Sonntagnachmittag in Trier an der Römerbrücke von Josef Heyer mit den Buspilgern aus Schwalmtal, unseren Fahrradpilgern sowie mit zahlreichen Freunden und Verwandten die per PKW angereist waren, empfangen. In gemeinsamer Prozession ging es dann am Moselufer entlang zur Matthiasbasilika. Bedingt durch die veränderte Einzugsfolge kehrten wir zunächst mit unseren Freunden im Pilgersaal ein, bevor uns dann um 16.30 Uhr Bruder Thomas auf dem Freihof empfing und uns unter Glockengeläut in die Basilika führte. Nach einer Andacht und der Ehrung unseres 10-maligen Pilgers Heribert Schmitz verabschiedeten wir die Buspilger und unsere Freunde sowie 5 Pilger, welche nur die Hintour laufen konnten, und bezogen nun zusammen mit den Fahrradpilgern den Roten Igel, die Selbstversorgerherberge innerhalb der Abtei. Hier erlebten wir zwei erholsame Tage mit Pilgermessen, Lichterprozession, Grillrunden und Stadtbesichtigung unter der Leitung unseres 29-maligen Trierpilgers Helmut Henrix.

Am Dienstag beteten wir nach der Pilgermesse gemeinsam mit der SMB-Helenabrunn in der Krypta die Matthiaslitanei und auf dem Friedhof den Kreuzweg, der in diesem Jahr von der SMB Helenabrunn gestaltet wurde. Danach folgte wie in jedem Jahr die Weinprobe im Pilgersaal. Am Mittwochmorgen verabschiedete uns Bruder Athanasius zusammen mit der SMB Helenabrunn nach der Pilgermesse auf den Heimweg. Die Fahrradpliger begleiteten uns noch bis zur Römerbrücke, kehrten zurück zum Roten Igel, reinigten die Herberge (danke liebe Radpilger) und traten Ihren Rückweg an, der aufgrund der kurzen Strecke des ersten Rückreisetages noch einen Abstecher in den Hunsrück ermöglichte. Die Fußpilger gingen die gleichen Quartiere und zwischenstationen an, wie auf der Hinreise. Bei Frau Beckers in Weißenseiffen war es in diesem Jahr das letzte mal. Nach mehreren Jahrzehnten, in denen wir auf Hin- und Rücktour bei ihr Station machten, gibt sie den Service aus Altersgründen auf, jedoch nicht ohne uns eine neue Adresse direkt am Pilgerweg in Weißenseiffen zu vermitteln. Lieben Dank für Alles!

Am Freitag Nachmittag in Merzenich wurde unsere Gruppe wieder verstärkt von einigen Pilgern, die nach dem Hinweg in Trier wieder zurück fuhren und nun nach einer Arbeitswoche mit uns die Wallfahrt beenden wollten. Auch nach Merzenich gekommen war unser Matthiasbruder Kaplan Goldammer, der auf dem Bauernhof der Familie Ritz mit uns, der Familie Ritz und einigen Nachbarn einen Pilgergottesdienst feierte. Am Samstag erreichten wir gegen 14.00 Uhr das Hotel Esser in Kipshoven, ebenfalls eine neue Station nachdem unser langjähriges Ziel in Moorshoven geschlossen wurde. Eingangs der Schomm trafen wir mit unseren Fahrradpilgern zusammen, die uns das letzte Wegstück zu Fuß begleiten. Beim ersten Anblick der Spitze unseres Schwalmtaldoms, sangen wir wie in jedem Jahr "Großer Gott wir loben dich" und kehrten dann nach einem Dankgebet am Ungerather Matthiasbildstock zu einer letzten Pause auf dem Hof der Familie Engels ein. Von Hier zogen wir dann in Prozessionsform zum Zoppenberger Kreuz und wurden dort von einer großen Anzahl Angehöriger und Freunde sowie Pastor Aymanns begrüßt. Unter Glockengeläut ging es weiter nach St. Michael zur Vorabendmesse des Pfingsfestes, zelebiert von Pastor Kursawa. Nach der Messe endete dann vor der Kirche unsere diesjährige Trierwallfahrt mit einem Singkreis.

Was gibt es Neues?

Wie St.Matthias nach Waldniel kam
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 1.8.2014
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Was machen eigentlich..... , wenn sie gerade mal nicht nach Trier pilgern?

Christian Mayer, unser langjähriger Mitpilger und Fahrer
Briefmarkensammler aus Passion



Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post von 19.5.2015
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Berti Verkoyen
Seit mehr als 25 Jahre als Bettler im Martinszug

Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post von Nov. 2014
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Marianne und Helmut Henrix feiern am Samstag, 4.5.2013 ihre Goldhochzeit
Herzlichen Glückwunsch von allen Matthias-Geschwistern

Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 29.4.2013
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Heribert Schmitz, x-facher Fuß-und Fahrradpilger, der wahrscheinlich auch nach Trier schwimmen könnte.
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 6.4.2013
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Daniel Wenzel, unser Pilgerbruder von 2002,
bis 2007 Kaplan in St. Cornelius Dülken,
von Oktober 2007 bis Dezember 2010 Seelsorger in Jülich,
seit Januar 2011 Pfarrer in Gangelt
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 3.4.2013
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Uschi Spitzkowsky, unsere Extrem-Pilgerin, dreimal Compostela, jetzt Rom
Nachfolgend ein Artikel aus der Rheinischen Post vom 3.8.2012
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